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race driver grid

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(892mb, xp/vista)


angespielt: racedriver grid
01. august 2008 von fischmac27

noch bis vor kurzem war ich der unumstösslichen meinung, carmageddon
sei das beste auto-spiel, das der heimische schirm je das vergnügen hatte,
darstellen zu dürfen. ist es ja auch gewesen.
doch dann kam race driver grid (rdg).
und das ist ganz grosses tennis.

zum einen macht es auch auf eher langsamen rechnern eine sehr viel bessere
figur als alles, was in sachen autofahren je auf dem pc oder den konsole zu
sehen war. zum anderen konzentriert es sich auf das wesentliche, auf das
element, um das es in einem solchen spiel gehen sollte: das fahren.

rdg nervt nicht. weder mit diesem ganzen tuning-scheiss, den die nfs-serie so
katastrophal übertrieben hat, noch gibt es eine fast-and-furious-pseudo-story
oder einen bescheuerten hiphop-bullshit-soundtrack. rdg ist purer fahrspass.

auch wenn es einem das spiel v.a. anfangs nicht gerade leicht macht. jedes
neue auto, das man noch nicht kennt, fährt man mit fast hundertprozentiger
wahrscheinlichkeit schon in der ersten kurve gänzlich zu klump.
denn eine jede der unzähligen karossen steuert sich gänzlich anders als die
anderen, weshalb es bei jeder neuen karre zunächst einmal gilt, zu lernen, wo
die bremspunkte liegen, ab wann man in der kurve gas geben sollte, ob das
ding über die vorderräder schiebt oder ob vielleicht eher das heck ausbricht.
ganz davon zu schweigen, wo man die konkurrenz erwischen muss, dass
diese zwar schwungvoll von der piste schleudert, das eigene vehikel danach
aber noch in der spur bleibt.
nach gefühlten zwanzig versuchen schafft man es so dann eventuell auch
tatsächlich einmal, eine ganze runde zu beenden.

puh, klingt ja kompliziert, fast schon frustran. was das spiel trotz der langen
eingewöhnungsphase pro auto seltsamerweise aber nicht ist, zu keinem
zeitpunkt. mag ja sein, dass man jede karre unzählige male zerlegt, doch der
nächste versuch ist stets nur einen knopfdruck entfernt. und ein jedes neue
ausprobieren ist anders, da man es in grid endlich mal mit einer halbwegs
anständigen ki zu tun hat.
die pc-gesteuerten rempeln, machen fehler, überholen, kämpfen untereinander
um positionen. auch wenn sie für meinen geschmack schon ein bisschen zu
gerne im pulk fahren, sie tun alles das, was man in anderen rennspielen bisher
nur ansatzweise sehen konnte: sie verhalten sich fast schon wie menschliche
mitstreiter.

es bedarf im grunde nur eines einzigen wortes, um die verschiedenen
elemente von grid angemessen zu beschreiben: super.

grafik: super.
sound: super.
steuerung (mit logitech-pad): super.
fahrgefühl und atmosphäre: super.
langzeitmotivation: super.

die antwort auf alle anderen fragen zum spiel: super :)