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assassin´s creed

ubisoft
usk ab 16










weiter infos und
screens findet man
auf der offiziellen
seite
zum spiel.

angespielt: assassin´s creed
15. april 2008 von chopps

für den ersten eindruck gibt es keine zweite chance, wie ein altes sprichwort
ganz treffend feststellt, und das allererste, das man von etwas wahrnimmt, ist
in aller regel nunmal die optik.

die entwickler scheinen diese zwei binsenweisheiten mehr als nur verinnerlicht
zu haben, denn sie bombardieren den spieler von anfang an mit optischen
superlativen. unglaublich detailreiche grafik, wunderschöne animationen und
liebevoll gestaltete locations, alles unterlegt und unterstützt von passenden
sprechern und gut gelungenem hintergrundgedudel.

doch damit nicht genug, das spiel macht auch noch das, was man heutzutage
leider nicht mehr allzu oft bekommt: es erzählt eine von anfang an sehr
spannende, sehr ungewöhnliche geschichte.

beschert uns ubisoft da mit assassin´s creed (ac) also endlich mal wieder ein
spiel, das man uneingeschränkt empfehlen kann?
auf den ersten blick ein ganz klares ja.
nach 30 minuten spielzeit konnte es für mich nur ein fazit geben:
absoluter kaufbefehl!

dann, ganz langsam und unmerklich zwar, sind mir nach mittlerweile rund drei
stunden mittelaltergehüpfe ein paar kleinigkeiten aufgefallen, die ac am ende
zwar noch überdurchschnittlich gut, aber eben doch nicht ganz
obersahnecremig dastehen lassen könnten.

was sofort auffällt ist die unorthodoxe steuerung, die zwar nicht direkt komplett
schlecht von den konsolen umgesetzt wurde, aber doch zumindest sehr
gewöhnungsbedürftig ist. warum man seine spielfigur in ac nicht wie in
oblivion oder dark messiah lenken können sollte, verstehe ich nicht wirklich.

dann wäre da das missions design, das zunächst einmal sehr
abwechslungsreich ist - wenn man sich nur die ersten zwei spielstunden
anschaut. danach könnte sich auf dauer doch ein wenig monotonie
einschleichen, zumal man sich vermutlich auch an der allerschönsten grafik
irgendwann einmal satt gesehen hat - man denke nur an crysis, das sich unter
der tollen hochglanzoptik am ende doch nur als ein weiterer 08/15 shooter
entpuppte.

und schliesslich: der schwierigkeitsgrad ist gelinde gesagt ein witz. das spiel
speichert selbständig alle paar minuten und sterben ist fast nicht möglich, was
hauptsächlich am wahnsinnig simplen kampfsystem liegt. dessen
konsolenwurzeln sind leider nur allzudeutlich zu spüren, beständiges
hämmern auf maximal zwei verschiedene tasten löst hier wirklich jedes
problem, egal ob man nun gegen einen oder einhundert gegner antritt.

momentan jedoch verzeihe ich ac diese schwächen nur allzu gerne, denn trotz
der kleinen macken ist das ganze wie eingangs schon erwähnt wahnsinnig
spannend erzählt.

hoffen wir also, dass das bis zum schluss so bleibt
;)